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Regie
Michael Ronen

Musik
Daniel Kahn

Bühne und Kostüm
Sophie du Vinage

Video
Timm Ringewaldt

Lichtdesign
Shahar Werechson

Ton
Hanna Gudenau

Dramaturgie
Irina Szodruch

Produktionsleitung
Monica Marotta

Maske
Adriana Metzlaff

Regieassistenz
Daniel Johnson / Chantal Kohler

 

Mit
Peter Becker
Pınar Erincin
Aylin Esener
Daniel Kahn
Sara von Schwarze
Volkan T
Mehmet Yılmaz

Trailer

Ein Projekt von Kultursprünge im Ballhaus Naunynstraße, Erstproduktion gefördert durch die Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

Foto: Esra Rotthoff

 

WARTEN AUF ADAM SPIELMAN

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Eine grotesk-komische Tragödie
Von Hakan Savaş Mican & Ensemble
Regie: Michael Ronen
24.–28. Mai 2012, 20 Uhr

As the world becomes Detroit, / We all become like Jews; / When Zion is destroyed, / The promise will come true; / Detroit is all your cities, / And Zion is in you; / So learn to take it with you, / Learn to be a Jew.
Aus »The Last Universal Diasporic Testament of Adam Spielman«

Eine düstere Vorahnung schwebt über der Welt. Hinter den mit wachsendem Eifer geführten ethnischen und religiösen Konflikten dräuen Katastrophe und Hoffnungslosgkeit.

Es gibt nur eine Hoffnung: Adam Spielman aus Detroit. Er ist eine der größten Legenden der Welt. Man sagt, er nähme einem alle bösen Gedanken fort, wenn man ihm nur begegne. Doch keiner weiß, wo er ist.

WARTEN AUF ADAM SPIELMAN


Am Rande eines finsteren, magischen Waldes bei Detroit erwarten ihn sehnsüchtig Menschen aus aller Welt. Aus Israel, der Türkei, Teheran, Beirut und Berlin sind sie angereist, um seine Rückkehr zu erleben. Adam soll die Menschheit retten. Und mit ihr die Jüdin Zipora, die vergessen will, den Berliner Malik und seine schwangere Frau Gül, die einen Namen für ihr Baby suchen. Die Perserin Samira und ihren Freund Galip, der in Film und Fernsehen keine Kanakenrollen mehr spielen will. Und den schwulen Diabetiker Emil, der verzweifelt sein Gedächtnis sucht. Alle, die sich unter den festen Identitäten unwohl fühlen, die ihnen der Run-Down zur Apokalypse auferlegt, suchen den ehemaligen Junkie-Musiker Adam Spielman. Und wie alle anderen armen Seelen auf der Welt glauben sie doch an die Legende, selbst wenn die Legende Realität wird.

Die grotesk komische Tragödie des jungen deutsch-türkischen Autors Hakan Savaş Mican wird in der Regie des israelischen Nachwuchsregisseurs Michael Ronen mit Live-Musik von Daniel Kahn (The Painted Bird) und einem deutsch-türkisch-israelischen Ensemble am Ballhaus Naunynstraße aufgeführt.

 

Pressestimmen

Who the fuck is Adam Spielman? Autor Hakan Savaş Mican entwirft ein absurd-komisches Szenario über diffuse Heilsversprechen und verquere Prophezeiungen. (...) Mit seinem multinationalen, munter-disparaten Ensemble spannt Michael Ronen einen delirierenden Bilderbogen, der Holocaust-Traumata, Untergangsträume und Diaspora-Fantasien mixt. – TIP

All diese unterschiedlichen Versatzstücke finden in der Inszenierung des israelischen Nachwuchs-Regisseurs Michael Ronen erstaunlich gut zusammen. Die Details sind teilweise haarsträubend, dann so erhellend wie ein Schlaglicht. – Ute Büsung, Inforadio

 

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