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Abdruckkörper – Uraufführung am 17. Juni

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Weil ich hier aufgewachsen bin, träume ich. Wessen Traum?

Nur weil man in dieser Ordnung aufgewachsen ist, heißt es ja nicht, dass man sich in ihr wohlfühlt, dass man sie mitträgt. Oder? Nur weil man die Gesellschaft im eigenen Körper hat, heißt es ja nicht, dass man dieselben Träume träumt. Oder?

Abdruckkörper ist das Theaterdebut des Filmregisseurs Yatri Niehaus und entstand im Rahmen des Projekts Unconventional Signs – neues postmigrantisches Theater und ist vom 17. – 21. Juni bei uns zu sehen.

Hier gehts zu den Tickets.

Unser Juni-Programm

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Auf geht’s in den letzten Monat der Spielzeit 2021/22! Auf dem Programm stehen zwei Premieren: re-searching joy der akademie der autodidakten eröffnet den Monat. Im Zentrum der Performance steht die Frage, wie sich Freude in einer strukturell rassistischen Gesellschaft zurückerobern lässt. Zu sehen ist das Ergebnis vom 04. – 06. Juni. Tickets gibt es hier.

Abdruckkörper ist die zweite Premiere des Monats und das Theaterdebut des Filmregisseurs Yatri Niehaus. Hierin sehen wir einen afrodeutschen Protagonisten zwischen den Ansprüchen, Erwartungen, Schubladen, Falltüren und Karriereliften dieser Gesellschaft hindurchmanövrieren. Diese Premiere markiert eine einzigartige Kontinuität: Es ist damit der achte im Haus entstandene und zur Uraufführung gebrachte afrodeutsche Drama. Zu sehen vom 17. – 21- Juni! Tickets gibt es hier.

Den fulminanten Abschluss dieser Spielzeit bildet die Wiederaufnahme Auf meinen Schultern. Mit mehr als 25 Aufführungen seit der Uraufführung im September 2019 gehört die Tanzperformance von Raphael Moussa Hillebrand, musikalisch begleitet von dem Cellisten Eurico Ferreira Mathias, zu den viel nachgefragten Produktionen unseres Repertoires. Zu sehen vom 27. bis 30. Juni. Tickets gibt es hier.

News-Archiv

Pressestimmen

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(...)Besonders prägend dabei ist die transgenerationale Verbindung mit den Ahnen, die performativ erzeugt wird und die zeigt, dass der postkoloniale Kampf immer auch ein Kampf gegen die Verdrängung subalterner Erfahrungen und Geschichten ist. In anderen Worten, nur in dem man eine vitale Verbindung zu den Ahnen herstellt, kann auch eine andere Zukunft zu Stande kommen. Wie Frantz Fanon es in seinem Buch Die Verdammten dieser Erde formulierte, die Gewalt gegen die Vergangenheit des Kolonisierten sei eine Gewalt gegen die Zukunft. Dagegen sind Projekte wie das Performanceporträt von Thiago Rosa zukunftsorientierte Erinnerungen, die den Körper gegen das Vergessen und die Bildlosigkeit der Schwarzen Geschichte mobilisieren.

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tanzschreiber, 28.09.2021
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Raphael Hillebrand ehren wir [mit einem Deutschen Tanzpreis], weil er bei allem Charme und aller Offenheit ein Künstler durch und durch ist, der im Körper einen Motor erkennt, der die soziale Unwucht in unserer Gesellschaft nur durch Mut überwinden kann.

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Jurybegründung Deutscher Tanzpreis 2020
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Ballhaus Naunynstraße is one of the few (the only?) theatres in Germany that is committed to showing and supporting the perspectives of BIPOC and of those who identify as queer. It offers a strong impulse to development of postcolonial discourse and practices. Here, performance artist Nasheeka Nedsreal presents her first solo performance New Growth

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tanzschreiber, 21.10.2020