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OPEN CALL - GEGENRHYTHMEN

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In dem Projekt „Gegenrhythmen“ tauscht Ihr Euch gemeinsam mit dem Performance- und Videokünstler Zé de Paiva darüber aus, woher die Kraft kommt, um im Alltag zu bestehen. Bewegungs- und Improvisationsübungen, Musik, Tanz und Sprache sind hier die Instrumente. Ihr erarbeitet Euch Tools für den eigenen Ausdruck und für ein künstlerisches, performatives Erzählen.

Für Schwarze Menschen, indigene Menschen und/oder Personen of Color (Personen, die nicht weiß sind) zwischen 16 bis 27 Jahren. Das Projekt richtet sich nur an Personen, die nicht professionell künstlerisch arbeiten oder ausgebildet sind. Wenn ihr interessiert seid, schickt uns gerne eine Mail an: akademie@ballhausnaunynstrasse.de

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DAS RESILIENZWISSEN VON BERLINER*INNEN AFRIKANISCHER HERKUNFT UND SEINE SCHWARZE QUEER-FEMINISTISCHE FUNDIERUNG

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BLACK BERLIN BLACK – UNITED POLYPHONIC TALK

Mit Maisha M. Auma, Katja Kinder und Peggy Piesche

Am 27. Februar, 20 Uhr

Ein Gespräch zur Reflexion über einen siebenjährigen Prozess zur Umsetzung der Ziele der UN-Dekade für Menschen afrikanischer Herkunft in Berlin. Die Panelistinnen erläutern die Rolle von Feminist Africans in Berlin bei der Förderung der Gleichstellung von Menschen afrikanischer Herkunft. Mehr

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BLACK JOY

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BLACK BERLIN BLACK – UNITED POLYPHONIC BLACK EYES ON BLACK BODIES Film

Von Rafik Opti

Am 28. Februar, 20 Uhr

Ein Film über Identität, eine Feier Schwarzer Freiheiten, ein afro-futuristischer Film über die Suche nach Unabhängigkeit für die Schwarzen Bewohner*innen Amsterdams. Rafik Opti ist bekannt für künstlerische Arbeiten, die nuanciert Themen der Schwarzen Trans- und Queer-Community zelebrieren. Mehr

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IM STROM

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Theater

Von Atilla Oener

04.03.2024 – 07.03.2024

Im Strom kommt zurück! Kubi war mal einer der angesagtesten Partyveranstalter der Stadt. Jetzt wohnt er wieder zuhause bei seinen Eltern. Die waren in den 1970er Jahren aus der Türkei nach Deutschland migriert, haben hart gearbeitet und es zu bescheidenem Wohlstand gebracht. Mit Im Strom zeigt Atilla Oener eine Achterbahnfahrt, die das Leben ist. Das kurzfristige Ziel seines Protagonisten: Schulden abbezahlen, wieder auf eigenen Füßen stehen, wieder jemand sein! Die dramatische Textvorlage entstand im Rahmen der Schreibwerkstatt Unconventional Signs – neue postmigrantische Theatertexte am Ballhaus Naunynstraße in der Spielzeit 2020/21. Mehr

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CYCLOPS

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Performance

Von Zé de Paiva

08. – 11.03.2024

Kameras machen sichtbar, geben Gestalt. Wer über den Apparat verfügt, entscheidet über die Art des Sehens und Gesehenwerdens. Die fotografische Praxis schafft die Hierarchie der Betrachtenden und Betrachteten. Sie ist Teil des späten Kolonialismus, der Überwachung, Kategorisierung, Verwaltung, der Objektivierung von Körpern und Menschen. Man spricht vom „Protagonisten“ und meint die Person vor der Kamera. Aber ist die eigentliche Protagonistin nicht die Person mit der Kamera, dieser artifizielle Zyklop? Ist der Rollentausch möglich? Was siehst du? Mehr

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STRICKEN

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Performance Tanz
 
Von Magda Korsinsky
 
14. – 17.03.2024
 
Ein Mädchen und ihre Großmutter, Begegnung zwischen verwandten Körpern, zwischen Generationen, Epochen. Schwerwiegender Abstand, Frauenrollen, Körperbilder, Wertvorstellungen; und doch die unleugbare Verbindung. Die Beziehung zu unseren Großeltern ist komplex ‒ und vermutlich unterschätzt. Vor allem wenn die Großmutter in der NS-Zeit aufwuchs.

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MUACY TRIO

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Musik

Konzert mit Eurico Ferreira Mathias, Kaio Moraes und Trigo Santana

21. & 22.03.2024

Eine Hommage an den legendären brasilianischen Komponisten und Musiker Moacir Santos, dabei kombinieren Mathias, Santana und Moraes Schwarze Musiktraditionen mit klassischen Instrumenten. Gegen die Gewohnheit der tradierten musikalischen Ordnung erspielen sich die Musiker vom Muacy Trio eine kulturelle Möglichkeit, einen eigenen klanglichen Reichtum. Mehr

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EVENTUALLY CAUSING THE SHAKE

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Wie ich werde, wie ich sein will Tanz
 
Von Lois Alexander
 
27. – 30.03.2024
 
Die Protagonistin von Eventually Causing the Shake ist geprägt von durchschrittenen Landschaften und diasporischen Querungen. Vom Verweilen. Und vom Tanz. Er ist das Medium, um die Einflüsse der umgebenden Landschaften zu begreifen. Eventually Causing the Shake ist Teil der Tanzreihe Wie ich werde, wie ich sein will am Ballhaus Naunynstraße, in der drei Schwarze Choreografinnen nach den wichtigen Inspirationen, Solidaritäten und Verbindungen für die Stärkung selbstbestimmter Schwarzer Weiblich*keiten fragen. Mehr
 

STAIRCASE OF MEMORY

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Ausstellung BLACK BERLIN BLACK – UNITED POLYPHONIC

Von Sagal Farah und Lerato Shadi

Finissage 28.02.2024, 18 Uhr

Sagal Farah und Lerato Shadi bespielen das zentrale Organ des Ballhaus Naunynstraße, die Treppe zwischen Werkstatt und Kunst, zwischen Probe und Öffentlichkeit, zwischen Gestern und Morgen, und von dem ausgehend sich alles verflicht. Geöffnet an allen Vorstellungstagen, jeweils eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung. Die Ausstellung ist nicht barrierefrei. Mehr

Eintritt frei

Das Ballhaus Naunynstraße erhält den Theaterpreis des Bundes 2023

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Das Ballhaus Naunynstrasse hat am 11.10.2023 den Theaterpreis des Bundes überreicht bekommen! Danke an Kulturstaatsministerin Claudia Roth und dem Internationalen Theaterinstitut – Zentrum Bundesrepublik Deutschland (ITI) in Kooperation mit dem Fonds Darstellende Künste e.V.

Zu den Jurybegründungen geht es hier.

Wagner Carvalho und Naê Selka de Paiva sprechen bei der Preisverleihung

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„Wir sind glücklich über die Auszeichnung – über die Auszeichnung der Arbeit am Ballhaus Naunynstraße, die sich nun über mehr als ein Jahrzehnt erstreckt und sich – knapp umrissen – um Dekolonisierung und Intersektionalität, um die Sichtbarkeit von Schwarzen Menschen und People of Color, um Zugänge und gesellschaftliche Mitgestaltung, um die Erweiterung der Künste und um eine Veränderung der Gesellschaft mit Hilfe der Künste bemüht“.

Wagner Carvalho, künstlerischer Leiter und Geschäftsführer des Ballhauses Naunynstraße

„Als ich neun Jahre alt war, tanzte ich zum ersten Mal selbst im Ballhaus. In dem Stück geht es um das Verhältnis von schwarzen Kindern zu ihren weißen Großmüttern, die im Nationalsozialismus aufgewachsen sind… Die Bühne des Ballhaus Naunynstraße bietet People of Color und queeren Menschen einen Ort, an dem sie sich selbst und ihre Perspektiven präsentieren können“.

Naê Selka de Paiva, 14 Jahre alt und die jüngste Künstlerin des Ballhaus Naunynstraße

Um die vollständigen Reden zu lesen, klicke hier.

Die Rede von Jessica Weisskirchen bei den Theaterpreis des Bundes 2023

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„Momente, in denen ich mein Schwarzsein spüre, sind immer verbunden mit einem düsteren, dunklen Gefühl – ich nenne dieses Gefühl liebevoll dystopisch Mein Schwarzes Unbehagen.

Wenn ich es spüre, dann werde ich Teil eines kollektiven Schmerzes, der sich so anfühlt, wie ohnmächtig sein. Ich spüre es zum Beispiel, wenn in einer politischen Talkshow ein Politiker ganz unverblümt und selbstverständlich das N Wort ausspricht. Zugleich aber spüre ich die Kraft eines kollektiven Bewusstseins – eines Schwarzen kollektiven Wissensspeichers, einer Geschichte, deren Teil ich bin.“

Jessica Weisskirchen, Mitglied der Jury des Bundestheaterpreises 2023 in der Kategorie „Stadt- und Staatstheater“, der auch Nuran David Calis, Gunnar Decker und Anna-Katharina Müller angehören.

Um die Rede und die offizielle Jurybegründung in voller Länge zu lesen, hier klicken.

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Pressestimmen

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(...)Besonders prägend dabei ist die transgenerationale Verbindung mit den Ahnen, die performativ erzeugt wird und die zeigt, dass der postkoloniale Kampf immer auch ein Kampf gegen die Verdrängung subalterner Erfahrungen und Geschichten ist. In anderen Worten, nur in dem man eine vitale Verbindung zu den Ahnen herstellt, kann auch eine andere Zukunft zu Stande kommen. Wie Frantz Fanon es in seinem Buch Die Verdammten dieser Erde formulierte, die Gewalt gegen die Vergangenheit des Kolonisierten sei eine Gewalt gegen die Zukunft. Dagegen sind Projekte wie das Performanceporträt von Thiago Rosa zukunftsorientierte Erinnerungen, die den Körper gegen das Vergessen und die Bildlosigkeit der Schwarzen Geschichte mobilisieren.

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Raphael Hillebrand ehren wir [mit einem Deutschen Tanzpreis], weil er bei allem Charme und aller Offenheit ein Künstler durch und durch ist, der im Körper einen Motor erkennt, der die soziale Unwucht in unserer Gesellschaft nur durch Mut überwinden kann.

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Ballhaus Naunynstraße is one of the few (the only?) theatres in Germany that is committed to showing and supporting the perspectives of BIPOC and of those who identify as queer. It offers a strong impulse to development of postcolonial discourse and practices. Here, performance artist Nasheeka Nedsreal presents her first solo performance New Growth

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