AFRODIASPORISCHE NEUE MUSIK: ...
Die Gründung der Society of Black Composers war eine musikalische wie politische Intervention, deren Echo bis heute anhält. Aber was genau bedeutet dieses Ereignis für uns in Berlin, für unsere Hörgewohnheiten und für unsere zukünftigen Sounds der Selbstbestimmung?
Harald Kisiedu, Musikwissenschaftler, Autor und Saxophonist, folgt in Afrodiasporische Neue Musik: Enriching the cultural life of the community at large diesen Schwingungen. Er porträtiert – in Wort und Klang – die Protagonist*innen dieser avantgardistische Vereinigung und schildert deren Suche nach selbstbestimmter Hör- und Sichtbarkeit. Gemeinsam mit dem Cellisten Eurico Ferreira Mathias demonstriert er anhand historischer Sound-Beispiele die Macht dieser musikalischen Intervention.