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Özgür Ersoy

Özgür Ersoy

Der 1977 in Erzincan (Türkei) geborene Multi-Instrumentalist begann mit acht Jahren Bağlama (türkische Langhalslaute) zu spielen. Nach seinem Abitur bestand er die Aufnahmeprüfung an dem Staatlichen Konservatorium für Türkische Musik an der Ege-Universität in Izmir und studierte dort von 1993‒1998. Zudem erhielt er ein fünfjähriges Stipendium vom türkischen Staat.

Gleichzeitig studierte er von 1995‒1998 an der Fakultät für Literatur ebenfalls an der Ege-Universität Pädagogik.

1999 kam er nach Berlin und arbeitete dort in einem privaten Konservatorium als Musikdozent. Seit 2005 musiziert er im Anatolian Jazz Orchestra Berlin, wo er auch die musikalische Leitung innehat. Seit 2007 arbeitet er mit der Komponistin Sinem Altan zusammen, die das Familienkonzert „Mr. Sax in Anatolia“ erstmals für Saxophon, Symphonieorchester und die türkischen Instrumente Baglama und Mey komponierte. Er musizierte u.a. im Konzerthaus Berlin an der Seite des türkischen Pianisten Fazil Say. Ersoys Repertoire geht von der türkischen Volksmusik bis hin zur Klassik, Jazz und Moderne, das er mit den türkischen Instrumenten Baglama, Duduk und Zurna zum Ausdruck bringt.

Ersoy ist unter anderem Gründer und Mitwirkender vom Ensemble OLIVINN. Neben der erfolgreichen Konzerte teilte er mit seinen Ensemblekollegen im vergangengenen Jahr die künstlerische Leitung des Hauptstadtkulturfonds geförderten Musikfestivals deLIGHTed, in dem sein Projekt „broken melody“ mit großer Begeisterung das deutsche und türkische Publikum beeindruckte.

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