The logo of the post-migrant theatre Ballhaus Naunynstraße: a drawing of a dog’s head in profile, showing its teeth with its tongue hanging out. Next to the dog’s open mouth is a red star.

Ballhaus Naunynstraße

Vier BIPOC-Personen sitzen auf einer Plattform in gleißendem Licht und unterhalten sich. Die Plattform wird von zwei hellen, durchsichtigen Vorhängen umhüllt, dahinter ist der Raum schwarz.
Ein weiter Raum wird durch mehrere helle, von der Decke hängende, durchsichtige und netzartige Vorhänge strukturiert. Im Hintergrund befinden sich fünf BIPOC-Perfomer*innen. Eine tanzt und eine posiert auf einer Plattform, die anderen laufen in unterschiedliche Richtungen.
Ein Mann mit Haarknoten steht vor einem hellen, durchsichtigen Vorhang. Seitlich, im Ausfallschritt, ein Arm weit nach vorn gestreckt, einen nach hinten. Hinter ihm, auf der anderen Seite eines Vorhangs, steht eine Person mit ausgebreiteten Armen, den Kopf in den Nacken gelegt, auf einer Plattform.
Fünf Personen stehen in zwei Reihen zwischen hellen durchsichtigen und netzartigen Vorhängen und tanzen gemeinsam eine Choreografie: Jeweils ein Arm ist kraftvoll, wie in einer weiten Kreisbewegung, nach oben ausgestreckt, sie blicken intensiv nach vorne.
Im Vordergrund blickt eine Schwarze Frau mit schelmischem Gesichtsausdruck über ihre Schulter zurück, während sich weiter hinten im Bühnenraum vier Personen auf einem Podest befinden. Zwei von ihnen sitzen, die anderen stehend. Sie alle blicken gebannt zu der Frau.
Fünf Personen stehen in einem mit weißen Tüchern ausgehängten Raum relativ nah beisammen. Ihre Haltung ist leicht gedrungen, die Arme schmal am Körper. Sie sind seltsam ungeordnet zu einander, jede Person schaut in eine andere Richtung, es gibt keine Berührung und keinen Blickkontakt.
Von links ragt ein weißer, leicht transparenter Vorhang diagonal in die Tiefe des Raumes. Am hinteren Ende steht eine Schwarze Person. Sie berührt den Vorhang mit einer Hand sanft und blickt ihn intensiv an. Bis auf einen Lichtschein um die Person und den Vorhang herum, ist der Raum in Dunkelheit gehüllt.
In der Mitte eines Raumes macht eine Schwarze Frau einen großen Ausfallschritt, die Arme in kämpferischer Haltung. Links hinter ihr entspannt sich eine Schwarze Person auf einer Plattform. Abgewendet, mit dem Rücken zur Schwarzen Frau, macht eine weitere Schwarze Person eine Voguing-Pose.
Zwischen mehreren geöffneten und geschlossenen Vorhängen macht eine Schwarze Frau eine anmutige Balletthaltung. Neben ihr kniet eine Schwarze Person wie für den Startschuss eines Rennens am Boden und blickt konzentriert nach vorne.
In einem weißen Raum zwischen mehreren Vorhängen hockt eine Schwarze Person in angespannter Haltung: ein Bein gestreckt, eines angewinkelt, eine Hand am Boden, eine auf dem Knie des angewinkelten Beines. Der Blick ist konzentriert nach vorne gerichtet. Im Hintergrund laufen zwei Personen, relativ entspannt.
Inmitten eines hellen Lichtkegels bewegt sich eine Schwarze Frau geschmeidig mit erhoben Armen, sie steht auf einem Bühnenelement auf Rädern. Um die Plattform herum hängen mehrere weiße Vorhänge als Raumteiler, wobei einige auch zusammengerafft wie Säulen den Raum strukturieren. Die spiegelnde Oberfläche des Podestes wirft eine Lichtreflexion an einen der Vorhänge. Der Rest des Raumes versinkt in Dunkelheit.
Inmitten eines weißen Raumes zwischen zwei zusammengerafften Vorhängen, die wie Säulen wirken, breitet sich weißer Nebel aus. In der Mitte steht eine Schwarze Person posierend und mit ernstem Gesichtsausdruck, sie strahlt Beherrschtheit und Macht aus.
Im Vordergrund befindet sich ein niedriges Bühnenpodest mit einer spiegelnden Oberfläche. Einige Zentimeter hinter der Plattform hockt eine Schwarze Person und blickt nach unten. Auf der Oberfläche der Plattform spiegelt sich mittig die Person sowie hinter und neben ihr die Vorhänge. Das Spiegelbild der Person blickt direkt die Betrachtenden an.
Ein nebeliger weißer Raum mit mehreren hellen durchsichtigen und netzartigen Vorhängen, zwischen denen fünf BIPOC-Personen in Formation stehen und eine Choreografie tanzen. Sie machen einen dynamischen Ausfallschritt zur Seite und bewegen ihre Arme wellenartig auf und ab.
Performance Tanz

EVERYBODY CAN BE EVERYBODY CAN NOT BE

by Jao Moon

– Please note that we use Stroboscop Light during the performance!

Even if I’m in a bad mood, I walk around with a broad smile ‒ because you simply can’t risk being perceived as cranky, and therefore as “dangerous”. PRETENDING! My clothes are super neat. Because if you are seen as “different” and “poor”, there is no respect and therefore no protection. Pretend! Face it! Pretend! Survival technique.

Be like anything and whatever you want! Freedom, creative possibilities, space for your own concepts. Do your thing! Wasn’t there this promise? Being someone, being someone else, recreating yourself. Unfolding. Was that reality? For whom? And what happens when gazes pin you down, expectations hold you in place, in the old role, in the role determined by others? The spaces are small. Who can claim to be something other than the attribution allows? Face it!

So where do we get the energy from? To go out. To show ourselves, with our very own face. You have to face it!

Everybody can be everybody can not be is a danced queer performance about exotization, energies of resistance and self-determined visibilities. Everybody can be everybody can not be is the queer everyday performance, back and forth between attack and defense, between self-protection and hypervisibility, it is the queer everyday performance of entering into confrontation, alone, together.

The Ballhaus Naunynstraße presents Jao Moon’s fourth work after Gritty Glamour (2015), FRUTAS AFRODISÍACAS (2016), and the solo performance Memory of Dislocation – Exactly the Same in the Opposite Direction (2017). With Everybody can be everybody can not be, Jao Moon presents their first work as the choreographer of a team of performers – and it has been successfully part of the Ballhaus Naunynstraße repertoire since 2019.