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Ballhaus Naunynstraße

DeLovie Kwagala

DeLovie Kwagala

DeLovie Kwagala (aka Papa De) ist erste*r offen nicht-binäre*r queere*r Fotograf*in aus Uganda. Kwagala ist preisgekrönte*r bildende*r Künstler*in und Filmemacher*in, deren Kunst eine widerständige Haltung gegenüber dem kolonialen Blick einnimmt und darauf abzielt, Stereotype rund um Schönheit, Geschlechtsidentität sowie die Fetischisierung oder Viktimisierung schwarzer und queerer Körper zu dekonstruieren. Durch autodidaktisches, multidisziplinäres visuelles Storytelling dokumentiert und archiviert Kwagala Themen um afrikanische queere Jugend und erkundet dabei Aspekte wie Identität, Zugehörigkeit, Migration, Vertreibung und Klimagerechtigkeit.

Kwagalas Mission ist es, Würde zu bewahren, marginalisierte afrikanische queere Geschichten zurückzugewinnen sowie patriarchale und koloniale Narrative in Frage zu stellen. Projekte wie The Quingdom ~ In Transition und Love(r)ships feiern queere Freude, Intimität und Widerstand und bekräftigen, dass „sichtbar queer sein an sich schon ein politisches Statement ist“. Kwagalas Arbeiten, die in TIME, The Guardian und Vogue vorgestellt wurden, zielen  darauf ab, Identifikation zu erwecken und zum Umdenken anzuregen, damit Kwagalas Community nicht als Opfer, sondern als glorreiche Außenseiterin wahrgenommen wird: widerstandsfähig, schön und unverfroren präsent. Am Ballhaus Naunynstraße wurde Kwagalas Film That Ugandan Flaming Homosexual im Rahmen des Festivals Black Berlin Black – United Polyphonic (2023) als Teil der Filmreihe Black Eyes On Black Bodies gezeigt. Für das Film- und Videoformat Kiez-Monatsschau der akademie der autodidakten stand Kwagala den jungen Teilnehmer*innen der 30. Ausgabe Raising Hope (2026) als Pat*in zur Seite.