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Ballhaus Naunynstraße

Vor einem weißen Hintergrund stehen sieben junge BIPOC Erwachsene in zwei Reihen, wie für ein Familienfoto, beieinander. Sie blicken nach vorne: Einige ernst, andere lächeln leicht. Sie tragen sehr unterschiedliche, teils gemusterte Kleidung. Trotz aller Individualität überwiegen die Pastelltöne in der Kleidung, sie bilden eine Gemeinsamkeit.
Sieben BIPOC Personen befinden sich in einem weißen Raum. Drei von ihnen sitzen am Boden in einer Reihe, hinter ihnen stehen die anderen vier. Alle sieben blicken leicht lächelnd nach vorne. Sie tragen unterschiedliche Kleidung in schwarzen, weißen und in gedämpften blauen, grünen, orangen und cremeweißen Farbtönen.
akademie der autodidakten Film

Kiez-Monatsschau VOL. XXX: RAISING HOPE

Filmscreening von akademie der autodidakten

Hoffnung. Wie soll man angesichts der aktuellen politischen Situation Hoffnung haben? Globale Spannungen und innenpolitische Gewalt geben kaum Raum dafür. Und doch ist sie da, nimmt immer neue Formen an. Glitzernd taucht sie in Sätzen und Gesten auf, sie motiviert das gemeinsame Streben nach einer besseren Zukunft. Lässt sie sich fassen und beschreiben? Eine Gruppe junger BIPOC-Erwachsener kam am Ballhaus Naunynstraße zusammen, um aus ihrer eigenen Perspektive und Position als in Deutschland lebende Menschen Bilder und Erzählungen zur Hoffnung als Haltung, flüchtiges Moment und beständige Kraft zu finden. Gemeinsam mit den Filmemacher*innen DeLovie Kwagala (aka Papa De) und Gabriel B. Arrahnio als Pat*innen entwickelten sie ihre eigenen Kurzfilme, die Kiez-Monatsschau: Raising Hope.

Hoffnung ist veränderlich und fließend, individuell wie kollektiv. Die Bezeichnungen variieren je nach Kultur, Sprache und Ausdrucksweise, ebenso wie die Bilder und Bedeutungen, die damit verbunden sind. Wie lässt sich das also dokumentieren? Wie lässt sich die Idee der Hoffnung filmisch einfangen, ohne dabei die Widerstandsfähigkeit, die Verluste und die Ängste auszublenden, mit denen sie untrennbar verbunden ist? Und wie lassen sich die mit ihr verbundenen Freuden und Energien fassen, ohne dabei das Konzept insgesamt zu romantisieren? Die Teilnehmenden befragten dazu Angehörige, Freunde, Gemeinschaften und Vorbilder. Denn eins ist klar: Hoffnung ist ein zerbrechlicher Balanceakt.

Die Kiez-Monatsschau ist ein Film- und Videoformat der akademie der autodidakten. Es entstand aus dem Bedürfnis, der stereotypisierenden Darstellung in den dominierenden Medien etwas entgegenzusetzen: Es ist eine Plattform für BIPOC-Jugendliche und junge Erwachsene, ihre Erfahrungen und die Themen, die ihnen am Herzen liegen, künstlerisch zu reflektieren und selbstbestimmte Bilder im Medium Film zu erzeugen und der Öffentlichkeit vorzustellen.