Das Logo vom postmigrantischen Theater Ballhaus Naunynstraße: Eine Zeichnung von einem Hundekopf im Profil, der seine Zähne zeigt und die Zunge heraushängen lässt. Neben der geöffneten Schnauze des Hundes ist ein roter Stern.

Ballhaus Naunynstraße

Lila Oji

Lila Oji

Lila Oji studiert Literaturwissenschaft und Geschichte und arbeitet zu Afrofuturismus, Black Speculative Fiction, Schwarzen Transidentitäten und queer-feministischen Gegenwartsdiskursen. Als Mitbegründer*in der Theodor Wonja Michael Bibliothek in Köln verbindet Lila politische Bildungsarbeit mit literarischer Praxis und organisiert Formate zu Schwarzer und afro-diasporischer Literatur, u. a. im Rahmen des Black History Month sowie durch Lesungen, Diskussionsreihen und eigene Vorträge. In Seminaren und Workshops öffnet Lila Räume für intersektionale Perspektiven Schwarzer Autor*innen jenseits eurozentrischer Kanons und Erzähltraditionen. Seit 2025 kuratiert Lila einen queer-feministischen Lesezirkel. Im Zentrum steht die Frage, wie die Lektüre queer-feministischer BIPoC-Literaturen kollektive Heilung und widerständige Imagination ermöglichen kann. Literatur wird dabei als Care-Praxis verstanden, als Raum von Erinnerung, Community und Fürsorge.

Am Ballhaus Naunynstraße bringt Lila Wissen, Erfahrung und Visionen bei dem Panel Festivity of imaginations – zwischen Afrofuturism und Black Horror ein, der fünften Ausgabe der von Fabienne Mahwane für das Festival Black Berlin Black – Festivity kuratierten Gesprächsreihe Widerständiges Feiern.