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Ballhaus Naunynstraße

Senny Camara

Senny Camara

Senny Camara wuchs in Tattaguine im Westen Senegals bei ihrer Großmutter auf, die sie in den Traditionen der Serer erzog. Somit war sie früh mit dem musikalischen Erbe ihres Landes vertraut: mit den Liedern des Ndeup, einem von der Lébou-Gemeinschaft praktiziertem Ritus; aber auch mit den Liedern von Musikgrößen wie Yandé Codou Sène u.a.

Senny Camara gehört zu den wenigen weiblichen Kora-Spielerinnen weltweit, denn das Instrument ist traditionell Männern vorbehalten. Sie studierte das Kora-Spiel am Konservatorium von Dakar. Daneben lernte sie auch weitere traditionelle Instrumente wie Balafon und Ngonim, sowie Gitarre und Klavier.

Anfang der 2000er Jahren ging Senny nach Frankreich. Am Konservatorium Saint-Denis kam sie mit keltischer Musik in Berührung und erweiterte ihr Instrumentarium um die keltische Harfe, das brasilianische Cavaquinho, die litauische Kantele und das Cello. An das Studium schlossen sich vielfältige Begegnungen mit internationalen Künstler*innen an; seit 2019 ist sie Teil von O’Sisters, eine Gruppe von Musikerinnen im Umfeld der DJ und Produzentin Missill. 2020 brachte Senny Camara ihr erste EP heraus: Boolo; vier Jahre später ihr erstes Album YÉNÉ.

Im Rahmen des Festivals Black Berlin Black – Festivity gibt sie, gemeinsam mit dem Musiker Bocar Cissokho, ihr erstes Konzert im Ballhaus Naunynstraße.

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