Das Logo vom postmigrantischen Theater Ballhaus Naunynstraße: Eine Zeichnung von einem Hundekopf im Profil, der seine Zähne zeigt und die Zunge heraushängen lässt. Neben der geöffneten Schnauze des Hundes ist ein roter Stern.

Ballhaus Naunynstraße

Die Schwarze Performerin steht mit ärmellosem Shirt, blauer Mütze und großen Kreolen bekleidet vor einem weißen Hintergrund. Sie blickt mit ernstem Gesichtsausdruck direkt in die Kamera.
Die Performerin macht einen Ausfallschritt inmitten eines hellen Lichtkegels auf der Bühne. Ihre Arme hält sie abgewinkelt vor sich, als würde sie balancieren. Ihr Blick richtet sich nach unten auf ihre linke Hand.
Die Performerin steht mit dem Rücken zu uns, singt in ein Mikrofon und schaut in die Richtung einer Projektion im Bühnenhintergrund. Auf der Projektion ist ein älterer Mann zu sehen, seine Augen blicken genau in ihre Richtung.
Die Performerin hockt, mit einem seitlich ausgestreckten Bein, nah über dem Boden inmitten eines Lichtkegels. Sie stützt die Arme lässig an den Beinen ab. Ihr Blick ist in die Ferne gerichtet. Am Boden zeichnet sich in weiten Bögen ihr Schatten ab.
Der Bühnenraum ist dunkel. Die Performerin steht in einem hellen Lichtstreifen, der sich über den Boden und die Wand hinter ihr erstreckt. Ihr Schatten fällt auf den Streifen hinter ihr, sie schaut ins Licht.
Der Bühnenraum ist hell ausgeleuchtet. Die Performerin hält ein Mikrofon in der Hand und blickt lächelnd in die Kamera.
Performance

TRVΛNIΛ

Porträtperformance

Just stay composed.

Aufgespannt zwischen zwei Orten, zwei Gesellschaften, zwei Kraftfeldern, verbunden mit Freunden, Sprachen, Klängen, Zärtlichkeiten über den halben Globus – an guten Tagen schwebt das Ich. An schlechten sind die Last der Situation und die Kälte der umgebenden Gesellschaft unerträglich.

Just stay composed. Do not pose. Just stay composed.

TRVΛNIΛ ist Poetin und Performerin. Spoken Word, Lyrik, Gesang, Tanz, Performance, Kreol, Englisch und Deutsch – mit Leichtigkeit bewegt sie sich zwischen den künstlerischen Disziplinen. Übergänge scheinen ihre Spezialität, ebenso wie die performative Konfrontation mit dem Publikum. Alles setzt TRVΛNIΛ dafür ein, den Raum zu öffnen, um dem Wohlergehen Bedeutung zu geben. Alltägliche Kämpfe erhalten hier Sichtbarkeit und Hörbarkeit – eine Notwendigkeit, wenn wir unsere psychische und physische Gesundheit behalten wollen!

While we coin you to the backdrop
CLAP CLAP

Catch us overlook you like an empty bus stop
ZAP ZAP
We are taking your system to the chop shop

Das erste Mal trat TRVΛNIΛ im Ballhaus Naunynstraße bei Permanente Beunruhigung ‒ internationales Performancefestival im Herbst 2018 als Performerin und Tänzerin auf.  Für Bishop Black und deren Performance Becoming My Body verantwortete sie im Mai 2019 die Musik; im September 2019 war ihre Arbeit Inneres Wachstum im Rahmen des Performance-Triptychons An Object is an Object is What? zu sehen. Sie ist außerdem gemeinsam mit Kondo Heller und Candice Nembhard, Mitgründerin von Poet & Prophetess, einem internationalen und multidisziplinären Kollektiv, das die Grenzen von Poetry neu definieren möchte, indem es diese mit Theater, Film, Live-Sound und Radio verbindet.

Mit der Reihe PORTRÄT, in der Künstler*innen sich und ihre Arbeit vorstellen, unterbricht das Ballhaus Naunynstraße die übliche Produktionsweise. Hier werden Künstler*innen nicht wegen eines Rollenprofils gecastet. PORTRÄT bietet den Raum, sich, die Talente, die eigenen Künste und das, was einem wirklich wichtig ist, zu zeigen. PORTRÄT ist die Einladung an das Publikum, Künstler*innen zu begegnen und die Komplexität ihrer Kunst zu erleben.