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Donnerstag, 07.09.2023 – Donnerstag, 29.02.2024

Black Berlin Black - United Polyphonic

Zehn Jahre, ein Festival – das Ballhaus Naunynstraße feiert das zehnjährige Bestehen von Black Berlin Black, dem größten produzierenden Festival Schwarzer Perspektiven in Deutschland.

Seit 2013, seit Black Lux – ein Heimatfest aus Schwarzen Perspektiven, ist die Biennale für das Haus die Gelegenheit, translokal agierende Künstler*innen zu Gastspielen und Kooperationen nach Berlin einzuladen und Konzerte, Ausstellungen, Talkveranstaltungen, Theater, Performance, Tanz und Filme zu präsentieren.

Ganz in diesem Sinne lautet das Motto der diesjährigen Ausgabe United Polyphonic – denn zahlreich sind die Erfahrungen, zahlreich sind die Kämpfe und divers sind die künstlerischen und politischen Strategien Schwarzer Selbstbehauptung. Sechs Monate lang, von September 2023 bis Februar 2024, zeigt das Ballhaus Naunynstraße eine ganze Bandbreite Schwarzer Perspektiven und Arbeiten – u.a. von Family Connection, Bishop Black, Jörgen Gario, Quinsy Gario, Glenda Martinus, Rudsel Benjamin Martinus, Sandrine Micossé-Aikins, Mona Okulla Obua, Beatrace Angut Oola, Pasquale Virginie Rotter, Jeffrey Kwasi Klein, Emilene Wopana Mudimu, Marlize André, Peggy Piesche, José Fernando Peixoto de Azevedo – immer auf der Suche nach neuen, verbindenden Impulsen.

Inzwischen hat Black Berlin Black seinen eigenen Diskurs und seine eigene Geschichte: Von der ersten Ausgabe, von der Betonung der jahrhunderte- langen, gemeinsam geteilten Historie (Black Lux 2013), über die Forderung nach Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte, auch als Strategie gegen die Kontinuität des Unrechts u.a. in Form des alltäglichen Rassismus (We are tomorrow 2015), über die Frage der notwendigen Reparationen (Republik Repair 2017) gelangten wir 2019, mit Postcolonial Poly Perspectives, zur Reflexion und Entwicklung von Strategien der Dekolonisierung des Alltags. Für die fünfte Ausgabe stellten wir die Praktiken des Widerstands in Kunst, Politik und Alltag ins Zentrum (Widerstand 2022). Nun suchen wir nach dem Verbindenden in den unterschiedlichen Erfahrungen, in den einzigartigen Geschichten, in den individuellen Ausdrucksweisen: United Polyphonic 2023. Denn daraus erwächst die Kraft, Diskurs und Geschichte fortzuschreiben.

Teil des Festivals

Making Space. Räume Schaffen

The Homes We Carry

That Ugandan Flaming Homosexual

Party: United Polyphonic

3Women

Blues For Mrs.

Tracing a Memory pt. III

MU/T/T/ER

Ganz Vorn - ein Treffen Schwarzer Menschen in Leitungspositionen

Die Macht der Bühne - Erfahrungen von Protagonist*innen des Ballhaus Naunynstraße

Staircase of Memory

Orestie

Black Joy