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Sonderveranstaltung "60 Jahre zuhause in Almanya" am 27. Oktober 2021

Gespräch, Lesung, Poetry

Am 30. Oktober 1961 schlossen die Bundesrepublik Deutschland und die Türkei ein bilaterales Anwerbeabkommen, das beide Gesellschaften bis heute prägt. Die Menschen, die damals zum Arbeiten nach Deutschland kamen, wurden „Gastarbeiter:innen“ genannt und sollten nach getaner Arbeit möglichst schnell wieder in ihre Heimat zurückkehren. Daher wurde auch kein Wert daraufgelegt, dass sie sich den Deutschen zugehörig fühlen, die Sprache lernen oder am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Auch die Arbeitsmigrant:innen selbst glaubten an eine schnelle Rückkehr. Doch viele der Menschen blieben, holten ihre Familien nach und bauten sich ein Leben in „Gurbet“ – in der Fremde – auf. Aus den „Gastarbeiter:innen“ wurden Einheimische.

60 Jahre später versteht sich Deutschland politisch als Einwanderungsland und die Familien leben hier teils in vierter Generation – mit deutschem Pass, deutscher Schulbildung und dem hartnäckigen Migrationshintergrund, den sie einfach nicht loswerden. Anlässlich des 60. Jahrestags des Anwerbeabkommens möchten wir die unterschiedlichen Generationen über die Frage von Zugehörigkeit in Almanya miteinander ins Gespräch bringen. Was ermöglicht und was verhindert Zugehörigkeit und Teilhabe – vor 60 Jahren bis heute? Was können wir aus den Kämpfen und Errungenschaften der ersten, zweiten und dritten Generation lernen und wo stehen wir heute? Woran erinnern wir uns, wenn wir an 60 Jahre zuhause in Almanya denken – und woran wollen wir uns in zehn Jahren erinnern?

Gemeinsam mit dem Ballhaus Naunynstraße in Berlin-Kreuzberg laden wir am 27. Oktober zu einem Gespräch mit kulturellen Beiträgen ein.

Mit:

  • Saliha Scheinhardt, Schriftstellerin
  • Imran Ayata, Schriftsteller
  • Tuba Bozkurt, MdA Bündnis 90/Die Grünen
  • Derviş Hızarcı, Programmdirektor der Alfred-Landecker-Stiftung
  • Melis Eda Poyraz, Slampoetin von i,slam
  • Shlomit Tripp, Autorin und Kunstpädagogin

Moderation: Idil Nuna Baydar, Kabarettistin

Die Veranstaltung findet in Präsenz statt und wird zusätzlich im Livestream auf Youtube übertragen. Einlass: 18:30 Uhr, Beginn: 19:00 Uhr.

Weitere Infos, sowie Informationen zur Anmeldung und zum Hygienekonzept finden Sie hier.

Uraufführung: Thiago Rosa's Porträtperformance am 24. September

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Unser letzter Programmpunkt im September ist die Uraufführung von Thiago Rosa. In seiner Porträtperformance gibt uns der Künstler und Performer einen Einblick in sein Aufwachsen und seinen Lebensweg. In der Schule erzählten die Geschichtsbücher Kolonialgeschichte. Ein Schwarzer Lehrer sagte: „Das ist nur eine Perspektive.” Da er die Prüfungen selbst verantwortete, prüfte er Schwarze Geschichte. Es gibt eine Verbindung von dem Schwarzen Geschichtslehrer zu der Tatsache, dass Thiago Rosa jetzt in Europa ist, in Berlin lebt. Es gibt eine Verbindung von Thiago Rosas Schwarzer Großmutter über die Leerstellen in den Geschichtsbüchern zu der Tatsache, dass Thiago Rosa Künstler ist…

Tickets gibt es hier.

Neue Postmigrantische Theatertexte: Szenische Lesung am 01. & 02. Oktober

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Im Oktober stehen bei uns vier tolle Stücke im Programm. Die szenische Lesung  Unconventional Signs – neue postmigrantische Theatertexte eröffnet den Oktober am Ballhaus Naunynstraße.

Wir brauchen Literatur, die unsere Erfahrung widerspiegelt und der Reflexion zugänglich macht. Theater braucht Literatur, die die jetzige Gesellschaft zeigt. Wir brauchen postmigrantische Reflexionen und Spielvorlagen. Wir brauchen eine diverse Fülle des Postmigrantischen für neues Theater. Unconventional Signs – neue postmigrantische Theatertexte dürfte als Schreibwerkstatt in diesem Land einzigartig sein.

Mit zehn Texten ist nun aktuelle zeitgenössische Literatur fürs Theater entstanden. An zwei Abenden stellen wir Passagen daraus vor.

Mit Texten von: Amina Eisner, Patty Kim Hamilton, Toks Körner, Nina Karimy, Lamin Leroy Gibba, Mmakgosi Kgabi, To Doan, Dora Cheng, Yatri Niehaus, Atilla Oener

Uraufführung: Echoes of the stones vom 08. - 12. Oktober

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Die erste Uraufführung des Oktobers heißt Echoes of the Stones von Tänzerin und Performerin Silvia Ospina. Letztere hat sich mit der Erzählerin Aliza Yanez, der Musikerin und Komponistin Biliana Voutchkova und der Videokünstlerin Claire Fristot zusammengetan, um aus ihren Erfahrungen einen eigenen künstlerischen Kosmos zu entwerfen.

Berge, Flüsse, Meere, Himmelskörper, Tiere und Götter – die mythologischen Gegenüber der Menschen – wurden aus ihren symbolischen Kreisbahnen gerissen. Damals, als die Konquistadoren ihre Segel setzten. Als sie begannen alles Lebendige als Material zu definieren und entsprechend den von ihnen gesetzten Maßstäben tot oder lebendig zu verwerten. Die aktuelle Krise gebiert neue Kräfte – der erneuten Repression, aber auch des Widerstands und der Selbstbestimmung.

Echoes of the Stones ist eine Einladung aus dem gewohnten Gefüge herauszutreten, sich auf die Suche zu begeben nach den alten und neuen, kreisförmigen Kooperationen.

Tickets gibt es hier.

Festival Decolonial Frequencies: Gaung – Unvorherbestimmte Resonanz am 17. Oktober

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Im Zentrum der Performance Gaung – Unvorherbestimmte Resonanz von Bilawa Respati und Ariel Orah steht das Gamelan. Es ist ein Instrument der Macht. Royal und religiös ist die Tradition. Der indonesische Staat benützt das Gamelan als Botschafter bei festlichen, nationalen Anlässen. Zahlreiche Musiker in strenger Garderobe erzeugen die wirkmächtige Schwingung einer hierarchischen Gesellschaft und einer nationalen Identität. Bilawa Respati und Ariel Orah sind mit dieser Tradition aufgewachsen, wissen um die mächtigen Erwartungen an die Spielweise: spirituelle, politische und von der anderen Seite exotisierende. Aber ihre eigenen Erfahrungen verlangen ein anderes Spiel. Lassen sich Klangfolgen finden, die sich den hegemonialen Besetzungen entziehen? Lässt sich diese alle europäische Raster überquellende Komplexität des Gamelans für selbstbestimmte Wirkungen formen? Lässt sich die Gemeinschaft stiftende Funktion des Instruments für ein selbstgewähltes Zusammenkommen nutzen?

Bilawa Respati ist am Gamelan ausgebildet, Ariel Orahs Schwerpunkt liegt auf elektronischer Musik. Am 17. Oktober können Sie, liebes Publikum, miterleben, wie die beiden Soundkünstler eigene Erfahrungen der Grenzüber­schreitung und die Querung kultureller Gefüge im Rahmen des Festivals Decolonial Frequencies nach einer neuen Spielweise, einem neuen Zugang zu ihren Instrumenten suchen lassen. 

Tickets gibt es hier.

Festival Decolonial Frequencies: sonus – the sound within us, 22. - 25. Oktober

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In sonus – the sound within us lädt der Performancekünstler und Klangwissenschaftler meLê yamomo uns als Publikum ein, in das Gefühl seiner Heimatstadt aus Kindheitstagen und in dem Soundtrack seiner Jugend einzutauchen. Er verknüpft seine Geschichte mit der Geschichte des Imperialismus, der postkolonialen Nationalismen und der Migration subalternisierter Musiker*innen. Was ist der Klang der Erinnerung? Wie hören wir die Erinnerung, die Vielfalt der Erinnerungen, der Historien?

Vom 22. bis 25. Oktober ist das Stück bei uns im Ballhaus Naunynstraße im Rahmen des Festivals Decolonial Frequencies zu sehen. Zu den Tickets geht es hier.

Unser Programm im November und Dezember 2021

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Liebes Publikum,

wir freuen uns sehr, Ihnen nach langer Zeit und einigen Uraufführungen in dieser Saison, auch zwei Wiederaufnahmen ankündigen zu dürfen. Mit PATTERNS, einer Performance von Magda Korsinsky, startet unser November-Programm vom 3. bis 6. November 2021, jeweils um 20 Uhr. Tickets gibt es hier.

Raphael Hillebrands Tanzperformance Auf meinen Schultern wird den Dezember und damit das Jahr 2021 mit seinen Aufführungen vom 27. bis 30. Dezember abschließen. Klicken Sie hier für Tickets.

In der Zeit zwischen diesen beiden Performances freuen wir uns außerdem über einige neue Stücke und Premieren. Mit Informationen zu Terminen und Ticketbestellungen halten wir Sie hier und auf unseren Social Media-Kanälen auf dem Laufenden.

Spielzeiteröffnung am 2. September am Ballhaus Naunynstraße

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Liebes Publikum,

 

wir haben uns gefreut, mit Euch die Spielzeit 2021/22 eröffnen zu dürfen. Am 2. September 2021 gab die Uraufführung Courageux! Furchtlos! von Regisseur und Autor Atif Mohammed Nor Hussein gemeinsam mit Co-Autorin Amina Eisner den Startschuss in die neue Saison. Eine Geschichte über den Mangel an Schwarzen Vorbildern und Held*innen im Mainstream und ein Aufruf diese Leerstellen zu füllen.

Pepe Dayaw gab sein Debut vom 11. bis 13. September 2021 im Ballhaus Naunynstraße – mit einer Porträtperformance, einem faszinierenden Einblick in seine künstlerische Arbeit. Thiago Rosa  zeigt sein Porträt am 24. September: Damit feiern wir nicht nur zwei Uraufführungen, sondern auch die Fortsetzung unserer Reihe PORTRÄT: Sie bietet Künstler*innen den Raum, sich und die eigenen Fähigkeiten und Künste, ja das, was wirklich wichtig ist, zu zeigen. PORTRÄT ist damit die Einladung an das Publikum, herausragenden Künstler*innen zu begegnen und die Komplexität ihrer selbstbestimmten Ausdrucksweise, ihrer Kunst zu erleben.

Mit Sandeep Bhagwatis Lecture Performance The Sound Of Misunderstanding – Dhvanivala‘s Sonic Explorations wurde das Festival Decolonial Frequencies am 19. September 2021 bei uns eröffnet.  Mehr als 20 Künstler*innen sind zu diesem Festival geladen: Schwarze Perspektiven, queere Ansätze, asiatisch-diasporische Setzungen, postmigrantische Traditionen und Stimmen of Color, schaffen sechs Monate lang mit zahlreichen Performances, Lectures und Konzerten ihre eigenen akustischen Räume und dekolonialen Impulse. Sandeep Bhagwatis folgt in seiner Performance den Spuren elektronischer Musik zwischen Darmstadt und Bollywood zur Hochzeit der postkolonialen Auseinandersetzung und trifft dabei auf ein verwirrendes Spiel von Identitäten, Klängen und neuartigen Kompositionen.

Wir sind zurück! Seid gespannt auf die neue Saison! Wir sind es auch und freuen uns auf Euch!

Euer Ballhaus Naunynstraße

Ehrung für Raphael Hillebrand beim Deutschen Tanzpreis 2020

„Raphael Hillebrand ehren wir, weil er bei allem Charme und aller Offenheit ein Künstler durch und durch ist, der im Körper einen Motor erkennt, der die soziale Unwucht in unserer Gesellschaft nur durch Mut überwinden kann.“

Mit diesen überzeugenden Worten begründete die Jury des Deutschen Tanzpreises ihre Entscheidung, Raphael Hillebrand im Rahmen des Deutschen Tanzpreis 2020 für seine herausragenden Leistungen im zeitgenössischen Tanz zu ehren. Die Verleihung fand am 17. Oktober 2020 in Essen statt.

Aus diesem besonderen Anlass zeigt Raphael Hillebrand sein aktuelles, persönlich-biografisches Theaterstück Auf meinen Schultern vom 27. bis 30. Oktober 2020, das im Ballhaus Naunynstraße produziert wurde und im September 2019 Premiere feierte.

Für all diejenigen, die es im Oktober nicht schaffen: Die nächste Gelegenheit die mitreißende Tanzperformance zu erleben bietet sich vom 10. bis 13. Dezember 2020.

Rezension zu NEW GROWTH

„Ballhaus Naunynstraße is one of the few (the only?) theatres in Germany that is committed to showing and supporting the perspectives of BIPOC and of those who identify as queer. It offers a strong impulse to development of postcolonial discourse and practices. Here, performance artist Nasheeka Nedsreal presents her first solo performance New Growth“.

Annette van Zwoll, tanzschreiber (21. Oktober 2020)

Hier geht’s zur Rezension: tanzschreiber, 21. Oktober 2020

Up Next: NEW GROWTH von Nasheeka Nedsreal

Unser nächstes Stück steht schon in den Startlöchern.  NEW GROWTH ist ab dem 19. Oktober zurück! Die erste Soloperformance der Tänzerin und Performerin Nasheeka Nedsreal am Ballhaus Naunynstraße.

Kultur und Kontrolle. Das Aussehen spielt eine Rolle, die Haare von Frauen, von Schwarzen Frauen. Wer dir in die Haare fasst, hat Macht. Wer ist es? Du selbst? Ist Empowerment auch Styling? 

Nasheeka Nedsreal macht schon einmal neugierig auf das Stück…

Wir sind wieder zurück!

Was für eine großartige Premiere von COMPLEX OF TENSIONS! Wir sind noch ganz berauscht von und überglücklich über den tollen gestrigen Abend, mit dem wir unser Haus nach langer, ungewollter Pause wiedereröffnet und in unsere neue Spielzeit 2020/2021 gestartet sind!

BRAVO an das gesamte künstlerische Team und DANKE an das tolle Publikum!

Complex of Tensions © Wagner Carvalho

Foto: Ronni Maciel, Aloysius Itoka, Eurico Ferreira Mathias (Cello); Complex of Tensions; © Wagner Carvalho

Spielzeiteröffnung am 9. Oktober

Wir sind wieder zurück! Der Oktober bringt frischen Wind in unseren Saal: Queere Schwarze Positionen und Perspektiven of Color sowie feministische Performance! COMPLEX OF TENSIONS heißt die Premiere von Jasco Viefhues, mit der wir in die neue Spielzeit durchstarten. Der Filmregisseur, Videokünstler und Theatermacher Viefhues arbeitet seit mehreren Jahren aus queerer Perspektive zu Themen wie experimenteller Erinnerungskultur und Schwarzer Männlichkeit und hat bei uns zuletzt als Dramaturg für Bishop Blacks Performance Becoming my Body gearbeitet.

Im Oktober zeigen wir außerdem Nasheeka Nedsreals bewegende Solo-Performance NEW GROWTH und Raphael Hillebrand bringt mit AUF MEINEN SCHULTERN seine persönlich-biografische Tanzperformance auf die Bühne.

Jeden Tag haben wir diesen Öffnungsmoment herbeigesehnt. Und vermisst, was Theater eigentlich ausmacht: Euch, das Publikum! Jetzt freuen wir uns, Euch und Sie tatsächlich schon bald in der Naunynstraße begrüßen zu können! Für den Spielplan haben wir neue Pläne entwickelt und ein differenziertes Sicherheitskonzept vor und hinter der Bühne aufgestellt. Detaillierte Infos zu den aktuellen COVID-19 Hygieneregeln und zum Besuch im Ballhaus Naunynstraße finden sich hier.

GET YOUR TICKETS NOW

Der Oktober ist im Vorverkauf! Wir empfehlen über den Webshop schnell Karten zu besorgen, weil es nur eine begrenzte Anzahl an Tickets gibt.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!

 

Foto: Aloysius Itoka, Ronni Maciel (Eröffnung & Premiere am 9.Oktober: Complex of tensions von Jasco Viefhues); ©Zé de Paiva

Jasco Viefhues über COMPLEX OF TENSIONS

In drei Wochen ist es soweit! Freut euch auf die Premiere von Complex of Tensions am 09. Oktober 2020.

Regisseur Jasco Viefhues macht schon einmal neugierig auf sein neues Stück. Seit mehreren Jahren arbeitet er aus queerer Perspektive zu Themen wie experimenteller Erinnerungskultur und Schwarzer Männlichkeit. 

Nach der Premiere seines Dokumentarfilms „Rettet das Feuer“ beim Filmfest München 2019, stellt diese Inszenierung sein Debüt als Theaterregisseur dar.

Hier geht’s zu den Tickets.

Auszeichnung für Raphael Hillebrand beim Deutschen Tanzpreis 2020

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Wir freuen uns sehr für Raphael Hillebrand, der von der Jury des Deutschen Tanzpreises 2020 in der Kategorie Ehrung für herausragende künstlerische Entwicklungen im Tanz ausgezeichnet worden ist. Die Verleihung findet am 16. und 17. Oktober 2020 in Essen statt.

Mit überzeugenden Worten begründete die Jury des Deutschen Tanzpreises ihre Entscheidung:

„Raphael Hillebrand ehren wir, weil er bei allem Charme und aller Offenheit ein Künstler durch und durch ist, der im Körper einen Motor erkennt, der die soziale Unwucht in unserer Gesellschaft nur durch Mut überwinden kann.“

Die komplette Jury-Begründung findet sich hier.

Frisch gekürt zeigt Raphael Hillebrand aus diesem Anlass sein aktuelles, persönlich-biografisches Theaterstück Auf meinen Schultern vom 27. bis 30. Oktober 2020, das im Ballhaus Naunynstraße produziert wurde und im September 2019 Premiere feierte. Tickets gibt es hier.

Wir sind bald wieder da!

Liebe Besucher*innen,

Noch sind unsere Räume des Ballhaus Naunynstraße leer. Wir vermissen euch, das Publikum, die Künstler*innen, die realen Begegnungen, das gemeinschaftliche Erlebnis.

Wir freuen uns sehr euch mit unserem heutigen Abschied in die Spielzeitferien unsere kommende Spielzeit 2020/2021 ankündigen zu dürfen! Uns erwartet ein empowerndes Programm aus dekolonialer, postmigrantischer und queer*feministischer Perspektive von und mit Schwarzen Künstler*innen und Künstler*innen of Color: Anestis Azas, ShaNon Bobinger, Pepe Dayaw, Amina Eisner, Ali Enani, Raphael Hillebrand, Magda Korsinsky, Toks Körner, Jao Moon, MUSA, Nasheeka Nedsreal, Atilla Oener, Silvia Ospina, Jasco Viefhues, meLê yamomo und viele weitere!

Wir hoffen sehr, euch nach der Sommerpause wiederzusehen und halten euch hier auf dem Laufenden.

Habt einen schönen Sommer und bleibt gesund!
Euer Ballhaus Naunynstraße

Video: Zé de Paiva